LEGO® SERIOUS PLAY® für Führung, Zusammenarbeit und Veränderung

Komplexe Themen begreifbar machen.

Manche Themen werden nicht klarer, nur weil wir noch länger darüber reden.

Mit LEGO® SERIOUS PLAY® bekommen Gedanken eine Form. Unterschiedliche Perspektiven werden sichtbar, können miteinander verbunden und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Ich nutze die Methode in Workshops mit Führungsteams, Teams und Projektgruppen. Nicht überall. Sondern dort, wo sie zur Fragestellung passt.

WARUM LEGO® SERIOUS PLAY®

Ja. Wir bauen mit LEGO. Nein. Das ist kein Kindergeburtstag.

Es geht nicht um die Steine.Es geht darum, Gedanken sichtbar und besprechbar zu machen.

Die bunten Steine irritieren manchmal erst einmal. Verständlich.

Schließlich geht es um Führung, Zusammenarbeit, Veränderung und die Zukunft von Organisationen. Also um ziemlich reale Themen.

Und genau daran arbeiten wir.

Beim LEGO® SERIOUS PLAY® wird eine Frage nicht nur besprochen. Jede Person baut ihre eigene Antwort.

Was bedeutet gute Führung für mich? Wie soll unsere Zusammenarbeit in Zukunft aussehen? Was brauchen unterschiedliche Bereiche voneinander? Wie würden wir arbeiten, wenn wir nicht schon beim ersten Gedanken bei „Das geht bei uns sowieso nicht“ landen?

Gedanken stehen plötzlich vor uns auf dem Tisch.

Wir können sie anschauen. Nachfragen. Unterschiede entdecken. Dinge verändern. Modelle miteinander verbinden.

Und manchmal wird beim Bauen etwas klar, das vorher noch gar nicht so klar im Kopf war.

SO FUNKTIONIERT DIE METHODE

Bauen verändert das Gespräch.

Jede Person baut. Jede Person erklärt.

Eine Teilnehmerin baut während eines Workshops an einem Modell, eine Kollegin beobachtet.

Damit bestimmen nicht automatisch diejenigen das Gespräch, die ohnehin schnell und viel sprechen.

Alle entwickeln zunächst ihre eigene Perspektive. Und alle bekommen die Zeit, zu erzählen, was sie gebaut haben und was es für sie bedeutet.

Erst verstehen. Nicht sofort bewerten.

Ein Teilnehmer erklärt gestikulierend sein Modell während des Workshops.

Ein individuelles Modell gehört der Person, die es gebaut hat.

Ich sage nicht, was eine Mauer, eine Figur oder ein durchsichtiger Stein „wahrscheinlich bedeutet“.

Ich frage nach.

Die anderen dürfen das auch.

Unterschiedliche Sichtweisen können dadurch erst einmal nebeneinanderstehen. Wir müssen nicht nach drei Minuten entscheiden, wer recht hat.

Und dann wird gemeinsam gebaut.

Aus einzelnen Perspektiven kann ein gemeinsames Modell entstehen.

Dann wird es interessant.

Was muss unbedingt hinein? Was gehört zusammen? Wo unterscheiden sich unsere Vorstellungen? Und welche Unterschiede sollten vielleicht sogar sichtbar bleiben?

Gemeinsam heißt dabei nicht: Wir machen alles passend, bis niemand mehr widerspricht.

Es heißt: Wir entwickeln etwas, mit dem wir gemeinsam weiterarbeiten können.

Und irgendwann kommen die Steine wieder vom Tisch.

Denn ein LEGO-Modell allein verändert noch keine Organisation.

Irgendwann müssen Budget, Strukturen, Zuständigkeiten und Alltag wieder mit an den Tisch.

Dann geht es um die Fragen:

  • Was davon trägt?
  • Was können wir tatsächlich verändern?
  • Was wollen wir ausprobieren?
  • Und was machen wir jetzt konkret?

WO DIE METHODE SINNVOLL SEIN KANN

Woran wir damit arbeiten können.

Führung

Wie wollen wir führen? Was bringen wir selbst als Menschen und Führungskräfte mit? Was verstehen wir unter guter Führung? Und wie wollen wir als Führungsteam miteinander arbeiten?

Dabei geht es nicht darum, das perfekte Führungsmodell zu bauen.

Es geht darum, die eigenen Vorstellungen auf den Tisch zu bekommen und daraus etwas Gemeinsames zu entwickeln.

Zukunft & Veränderung

Wie soll unser Bereich, unser Team oder unsere Organisation künftig aussehen?

Gerade in Veränderung sind wir oft erstaunlich schnell bei Strukturen, Zuständigkeiten und allem, was schwierig wird.

Manchmal lohnt es sich, diese Grenzen für einen Moment nach hinten zu schieben.

Erst einmal: Wo wollen wir eigentlich hin?

Danach darf die Realität wieder rein.

Teams & Zusammenarbeit

Was bedeutet für uns gute Zusammenarbeit? Was brauchen wir voneinander? Wo unterscheiden sich unsere Perspektiven? Und was passiert eigentlich an unseren Schnittstellen?

Besonders spannend wird das dort, wo unterschiedliche Rollen, Bereiche oder Fachlogiken aufeinandertreffen.

Denn nur weil alle dasselbe Organigramm anschauen, heißt das noch lange nicht, dass alle dieselbe Organisation sehen.

Innovation & neue Möglichkeiten

„Zu teuer.“

„Geht bei uns nicht.“

„Haben wir schon versucht.“

„Dafür haben wir keine Leute.“

Alles wichtige Einwände. Aber vielleicht nicht in Minute eins.

Manchmal machen wir den Denkraum deshalb zunächst bewusst größer: Wie könnte es aussehen, wenn wir bestimmte Grenzen für einen Moment ausblenden?

Danach schauen wir sehr genau hin.

Was davon ist interessant? Was ist realistisch? Was können wir beeinflussen? Und womit fangen wir an?

SO KANN EIN WORKSHOP AUSSEHEN

Ein Tag, an dem wir wirklich an Ihrem Thema arbeiten.

Ein LEGO® SERIOUS PLAY® Workshop ist bei mir kein fertiges Programm, das unabhängig von Organisation und Fragestellung aus der Schublade kommt.

Am Anfang steht Ihr Thema.

Im unverbindlichen Erstgespräch möchte ich deshalb wissen: Wo stehen Sie gerade? Wer sitzt im Raum? Woran möchten Sie arbeiten? Und was sollte nach diesem Tag klarer sein als vorher?

Erst dann entscheide ich, wie wir arbeiten – und welchen Raum LEGO® SERIOUS PLAY® darin bekommt.

Tanja Petersen moderiert einen Workshop mit Teilnehmerinnen, Modellen und Arbeitskarten auf dem Tisch.

Typische Arbeitsbewegung

bauen erzählen verstehen verbinden gemeinsam weiterentwickeln ins konkrete Handeln übersetzen

Manchmal trägt LEGO® SERIOUS PLAY® einen ganzen Workshop.

Manchmal sind es zwei Stunden innerhalb eines größeren Prozesses.

Beides ist völlig in Ordnung.

Die Methode muss zum Thema passen. Nicht das Thema zur Methode.

EIN MOMENT AUS DER PRAXIS

Was dabei im Raum passieren kann.

In einem kleinen Team habe ich mit einer ziemlich einfachen Frage gearbeitet:

„Was bedeutet für uns gute Zusammenarbeit?“

Vier Menschen. Vier Modelle. Und vier ziemlich unterschiedliche Vorstellungen davon, was gute Zusammenarbeit eigentlich ausmacht.

Da standen Türme, Verbindungen und Elemente, die ineinandergriffen. Und hinter jedem Modell steckte eine eigene Geschichte.

Beim Erzählen und gemeinsamen Betrachten passierte etwas, das vorher niemand geplant hatte:

Die Modelle waren völlig unterschiedlich – und passten gleichzeitig erstaunlich gut zusammen.

Und die Führungskraft erkannte darin noch etwas anderes. Sie sah, wie ihre Mitarbeitenden Zusammenarbeit erlebten – und welchen Anteil ihre eigene Art zu führen daran hatte.

Das war kein Arbeitsauftrag.

Es entstand beim Bauen.

Genau solche Momente mag ich an LEGO® SERIOUS PLAY®.

Nicht weil die Steine irgendeine magische Wirkung hätten.

Sondern weil manchmal etwas auf dem Tisch steht, das vorher noch nicht ausgesprochen war.

Manchmal ist LEGO® SERIOUS PLAY® einfach nicht die richtige Methode.

Wenn drei konkrete Varianten auf dem Tisch liegen und heute eine Entscheidung getroffen werden muss, brauchen wir wahrscheinlich kein LEGO® SERIOUS PLAY®.

Wenn ein operativer Prozess analysiert und optimiert werden soll, gibt es passendere Arbeitsweisen.

Und wenn massive Konflikte, Verletzungen oder Machtprobleme im Raum stehen, werden bunte Steine daraus keinen sicheren Raum machen.

LEGO® SERIOUS PLAY® ist eine Methode. Keine Wunderwaffe.

Ich setze sie dort ein, wo sie uns bei der eigentlichen Fragestellung weiterbringt.

Und wenn ich im Erstgespräch merke, dass etwas anderes sinnvoller wäre, sage ich das.

Das Anliegen entscheidet über die Methode. Nicht umgekehrt.

MEINE ROLLE IM WORKSHOP

LEGO® SERIOUS PLAY® ist eine meiner Methoden. Nicht meine Berufsbezeichnung.

Tanja Petersen betrachtet mit zwei Teilnehmerinnen ein Modell und begleitet ihr Gespräch.

Ich bin systemische Organisationsentwicklerin, Coachin und Moderatorin. Und ich habe selbst viele Jahre Führung erlebt und verantwortet.

Ich kenne Organisationen also nicht nur aus Workshopräumen.

Heute begleite ich Organisationen, Führungskräfte und Teams in Veränderung. Dafür habe ich unterschiedliche Methoden im Gepäck. LEGO® SERIOUS PLAY® ist eine davon.

Und ja: Ich arbeite wirklich gern damit.

Weil es zu meiner Art zu arbeiten passt.

Ich möchte Dinge nicht nur besprechen. Ich möchte sie konkret machen. Unterschiedliche Sichtweisen auf den Tisch bekommen. Gemeinsam etwas entwickeln. Und dann schauen: Was davon bekommen wir in die Praxis?

Im Workshop sage ich Ihnen deshalb nicht, was Ihr Modell bedeutet.

Ich frage nach. Ich strukturiere. Ich verbinde. Ich hake auch mal nach. Und ich behalte im Blick, weshalb wir eigentlich zusammengekommen sind.

Denn irgendwann kommt für mich immer die entscheidende Frage:

Was machen wir jetzt damit?

LASSEN SIE UNS DARÜBER SPRECHEN

Was würden Sie gern einmal auf den Tisch bringen?

Vielleicht möchten Sie mit Ihrem Führungsteam ein gemeinsames Führungsverständnis entwickeln.

Vielleicht steht Veränderung an und Sie wollen erst einmal gemeinsam klären, wo es eigentlich hingehen soll.

Oder unterschiedliche Bereiche müssen miteinander ins Gespräch kommen, bevor es weitergehen kann.

Dann lassen Sie uns darüber sprechen.

Im unverbindlichen Erstgespräch schauen wir auf Ihre Ausgangslage, die Menschen im Raum und das gewünschte Ergebnis.

Vielleicht ist LEGO® SERIOUS PLAY® genau die richtige Methode dafür.

Vielleicht auch nicht.

Das finden wir heraus.

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